Welche Vorteile entstehen durch den Einsatz von Robinien-Holz im Außenbereich gegenüber anderen Hölzern?
Die Robinie ist die einzige Holzart nicht tropischer Herkunft der Resistenzklasse 1 bis 2 nach DIN 68 364 (= EN 350/2) und damit das witterungsbeständigste Holz Europas. Die natürliche Dauerhaftigkeit der Robinie bei der Verwendung im Außenbereich mit Erdberührung liegt daher bei bis zu 50 Jahren! (Vergleich: Esche, Lärche und Eiche ca. 7 – 15 Jahre)
Muss das Robinien-Holz imprägniert oder anderweitig behandelt werden?
Eine Imprägnierung oder sonstige Behandlung mit Holzschutzmitteln ist nicht erforderlich, da die Robinie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe einen weitaus besseren, natürlichen Schutz bietet.
Was muß ich beim Einbau von Robinien-Holz im Garten beachten?
Die Rinde (soweit noch vorhanden) sollte entfernt werden. Der Einbau sollte möglichst tief (ca. ein viertel bis ein drittel der Gesamtlänge) erfolgen. Als Schüttung eignet sich Kies wie auch eine Mineralmischung.
Welche Folgen hat die Rissbildung, die beim Holz entsteht?
In Bezug auf die Festigkeit und Dauerhaftigkeit ist die Rissbildung unerheblich.
Nach einiger Zeit verfärbt sich das Robinien-Holz von gelb zu silbergrau. Hat dies Auswirkungen hinsichtlich der Qualität?
Nein. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang und hat keinerlei Auswirkungen auf die Qualität des Holzes.


